Ruggell (VN) Nachwuchs zeugen ist heutzutage alles andere denn ein Kinderspiel. Bereits 15 bis 20 Prozent aller Paare sind ungewollt kinder- los. Viele von ihnen setzen ihre letzte Hoffnung auf die In-Vitro-Fertilisation (IVF). Doch die Vorbehandlung bedeutet vor allem für die Frau eine enorme Belastung und nicht zuletzt Schmerzen, weil sie sich über einen längeren Zeitraum täglich Hormone spritzen muss. Nun ist zumindest für diesen Teil der Therapie eine Erleichterung in Sicht.
Die in Ruggell im Fürstentum Liechtenstein ansässige Firma Pantec Biosolutions hat mit tatkräftiger Unterstützung aus Vorarlberg ein Lasergerät entwickelt, das winzige Poren in die Haut stanzt und sie für die benötigten Hormone durchlässig macht.
„Die Prozedur ist völlig schmerzlos“, verspricht Dr. Christof Böhler, Geschäftsführer des noch jungen Unternehmens. 2010 soll das Gerät für die erste Anwendung auf den Markt kommen.